- kick off (27 LE* mit Infoabend 29): Leitbilder und Konflikte: Literatur, Organisation, Entwicklung, Prinzipien, Stile der Mediation Voraussetzung, Anwendungsgebiete, erste Praxisübungen und Beobachtungen (Lehrvideo), Haltungen, Rolle und Verantwortlichkeit des Mediators, Definition von Konflikten, Merkmale, Analyse und Eskalation von Konflikten, Gruppenkonflikte

- Kommunikation I (16 LE): Grundlagen der Kommunikationstheorien, schwerpunktmäßig nach Watzlawick und Schulz von Thun

- Struktur der Mediation (26 LE):Verfahrensablauf: Arbeitsvereinbarung, Konfliktbearbeitung, Positionen und Bedürfnisse, Optionen und Verhandeln, Vereinbarung und Memorandum

- Recht für Mediatoren I (20 LE): Aufbau des Rechtswesens, Grundzüge des Vertragsrechts, Bundesgesetz über Mediation in Zivilrechtssachen

- Persönlichkeitstheorien (20 LE): Psychosozialen Interventionsformen, Einführung in Persönlichkeitstheorien, Gruppendynamik und Genderthematik.

- Kommunikation II (16 LE): spezielle Kommunikationsformen in der Mediation, Fragetechnik

- Interventionen (20 LE): Spezielle Interventionsformen zur Steuerung des Mediationsprozesses, Monologisieren, Normalisieren, Umgang mit Hypothesen, Analogien Co-MediationArbeit mit Großgruppen, vorwiegend in praktischen Übungen

- Supervision (13 LE): Praxisbegleitung, Zugang zur praktischen Arbeit mit Konflikten, Supervision der Fallarbeit und von Projekten Vertiefung der Seminarinhalte in praktischen Übungen.

- Recht für Mediatoren II (20 LE): Rechtsfragen von mediationsrelevanten Konflikten, speziell Familienrecht und Wirtschaftsrecht, Praxisbeispiele zur Bedeutung des Rechts in der Mediation

- Selbsterfahrung I (20 LE): Wertschätzung und Menschenbild, Reflexion insbesondere der eigenen Konfliktstile, Werthaltungen

- Praxisseminar I (16 LE): Familienmediation: Mediation in Familienbetrieben, Betriebsübergaben, Mehr-Generationen-Konflikte, Erbschaften, Kinder in der Mediation, Information zu Scheidung- und Trennungserleben, Praxisseminar mit Übungsschwerpunkt

- Ökonomie (20 LH): Einführung in Volkswirtschaft und Rechnungswesen in mediationsrelevanten Fragestellungen mit Praxisbeispielen

- Selbsterfahrung II (20 LE): Reflexion der eigenen Kränkungen und Verluste, Gruppendynamik

- Praxisseminar II (16 LE): Gewalt in der Familie: Offene Gewalt als Ausbruch unterdrückter Aggressionen ist zu Beginn einer Mediation oft nicht deutlich sichtbar, Folgen sind kaum einzu­schätzen und ein angemessenes Verhalten ist ein Gebot der Stunde. Mediatoren/innen müssen auf Gewaltsituationen vorbereitet sein. Ein praxisnahes Training zur Gewaltprävention und -bewältigung.

- Supervision (13 LE): Praxisbegleitung

- Praxisseminar III (12 LE): THEMA OFFEN

- Ethik (15 LE): Begriffsdefinition von Ethik, Haltung, Werte. Umgang mit Wertekollision. Übernahme von Aufträgen, Umgang mit einseitigen Ergebnissen (Prozess- versus Inhaltsverantwortung), Voraussetzungen von Medianden, Grenzen der Mediation

- Praxisseminar IV (14 LE): Abschlussworkshop: Evaluation der Lehrinhalte und Überprüfung des Wissensstandes


* LE = Lerneinheiten (à 45 Minuten)

 

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